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110jahre titel 220

Bibelwort zum Tag

Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.
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Kirche im Stadtpark | Foto: Johann Jaritz | wikipedia

 
2014-10-26: Herzlich willkommen liebe Astrid!

Amtseinfhrung Collage

Was für ein Festgottesdienst! Über 20 Amtsträgerinnen und Amtsträger, Ehrengäste, Haupt- und Ehrenamtliche, Familie, Freunde, Bekannte und natürlich auch Neugierige kamen aus nah und fern, um das kleine Wörtchen „Ja“ für die große (Lebens-) Aufgabe von unserer neuen Pfarrerin Astrid Körner zu hören. Festlich und gekonnt zwanglos führten Superintendent Manfred Sauer, Pfarrerin Birgit Meindl-Dröthandl und Pfarrer Armin Cencic ihre neue Kollegin in das Amt ein. Mit ihren 5 Kindern ziehen die „Melodien des Lebens“ durch den Stadtpark und sind für jeden hörbar. Und wie sehr Musik berühren kann, bewiesen Ehemann Thomas Körner anhand eigens für diesen Anlass komponierten Arrangements mit Saxophon gemeinsam mit der mutigen Tochter Lisabeth Körner und ihrem ergreifenden Gesang. Mit humorvollem Weitblick stellte uns Superintendentialkuratorin Helli Thelesklaf die beeindruckende und vielseitige Biographie von Astrid Körner vor. Kurator Eberhard Kohlmayr verlas den offiziellen Amtsauftrag und Gemeinde-vertreterInnen hielten die Fürbitten. Die Segnungen durch Familie, Wegbegleiter, Schwestern und Brüder im geistlichen Amt sowie Haupt- und Ehrenamtliche waren ergreifend und unterstrichen die Bedeutung dieses Tages. In ihrer Predigt erinnerte uns Pfarrerin Körner an das lebensbejahende Bild der gebärenden Mutter und zitierte Nelly Sachs: „Alles ist im Werden, zwinkert der Schmetterling.“ Beim abschließenden Empfang im Hyrenbachsaal war die neue, familiäre Stimmung in unserer Gemeinde für jeden spürbar. Ein guter Neuanfang mit Geist und Segen! (Text: Christian Wiedenig, Fotos: Gerhard Heinzl)

 
2014-10-19: "Soli Deo Gloria" erklangen die

Collage-Bachkantaten-Herbst-2014

"Ihm allein zur Ehre" schrieb Johann Sebastian Bach ans Ende einer jeden Kantatenpartitur und brachte damit seine tiefe Frömmigkeit und seinen Wunsch, Gott durch die Musik zu dienen, zum Ausdruck. Dies durften auch wir erleben und wahrnehmen beim „Bachkantatenherbst 2014“ am Sonntag Abend in unserer Kirche. Neben den großen Passionen, Oratorien und der h-Moll Messe, zählen die Kantaten zu Bach's bedeutendsten Werken. Aus Bach's Leipziger Zeit die Kantate BWV 2: „Ach Gott vom Himmel sieh darein“ (zum 2. Sonntag nach Trinitatis am 16. Juni 1724) und eines der frühen Werke aus der Weimarer Zeit, BWV 12: „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen (komponiert zum Sonntag Jubilate am 22. April 1714) wurden vom 17. bis 19. Oktober 2014 mit Orchester, Solisten und "Projektchor" bei uns im Stadtpark einstudiert und vor dem andächtig lauschenden Publikum aufgeführt, und zwar unter der Gesamtleitung von Dr. Ortulf Prunner. Verbindende, theologisch fundierte Worte zu beiden Kantaten sprach Pfarrerin Astrid Körner. Bach'sche Klangwolken schwebten wieder einmal über Pfarrhaus und Kirche...und auf "Bachkantaten im Frühling" dürfen wir uns schon freuen. Die "Bach-Kollekte" kommt übrigens als sog. "diakonische Zuwendung" in Form von Spar-Gutscheinen direkt den Bedürftigen unserer Stadt zugute. Großes DANKE an alle Verantwortlichen. Einen gemütlichen Aus- und Nachklang mit "open end" gab es hernach im Pfarrhaus. (Text: Marianne Helsch, Fotos: Gerhard Heinzl)

 
 

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