Termine, Informationen und Neuigkeiten der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Villach - Stadtpark
Hallo [NAME]!
In wenigen Tagen eröffnet die Landesausstellung in Fresach ihre Pforten. Über das Thema der Ausstellung "Glaubwürdig bleiben" habe ich im vergangenen Newsletter geschrieben. Diesmal möchte ich mit Ihnen Gedanken teilen, die in verschiedenen Gruppen und Treffen entstanden sind und weiter gesponnen wurden, als wir uns als Pfarrgemeinde auf die Landesausstellung vorbereitet haben. Die Fragen waren groß und (manchmal fast zu) schwer:
Was macht uns als christliche Gemeinschaft aus,
was zeichnet uns als evangelische Pfarrgemeinde aus und
was ist das Besondere daran, in Villach evangelisch zu sein?
Am Ende (?) steht zur Zeit (!) das Bild des Knotens.
Der Knoten ist uns ein wichtiger Begleiter in unseren Überlegungen geworden und regt uns immer wieder neu an, dieses Bild weiter zu denken und zu leben:
...Verbindungen knüpfen, Gemeinschaft pflegen. Miteinander feiern.
...das Netz der (Menschen-)Fischer, als christliche, evangelische Gemeinschaft sichtbar sein für Menschen auf der Suche, in Nöten.
...Knoten lösen, Konflikte geschwisterlich bereinigen und dabei auf einander acht geben.
...
Für die Landesausstellung wünsche ich mir und unserer Kirche, dass sie viele Menschen erreicht. Und vielleicht können wir ja neue Kontakte knüpfen!
Herzlichst,
Ihr Pfr. Rudolf Waron
Kommende Termine
Stele der Pfarrgemeinde Villach-Stadtpark für Fresach 2011
Der Würde des Alters ein Zuhause geben
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Gottesdienste und Andachten
Kirche im Stadtpark an Sonn- und Feiertagen um 9:30 Uhr
Am 1. Sonntag im Monat mit Abendmahl
Am 3. Sonntag im Monat anschließend Kaffeestube im Hyrenbachsaal
Am 4. So/Monat zusätzlich um 11:11 Familiengottesdienst
Konfirmationen 2011
Gruppe A, Pfr. Waron: Christi Himmelfahrt, 2. Juni 9: 30 Uhr
Gruppe B, Pfr. Öllinger:Sonntag, 5. Juni 9:30 Uhr
»Weg des Buches«
Eine Wanderung mit Bischof Michael Bünker. Von Feld am See nach Fresach
Sonntag, 22. Mai | 8.30 Uhr, ganztags Treffpunkt: evang. Kirche Feld am See
Veranstalter: Evangelische Akademie Kärnten
Zielgruppe: alle Wanderfreudigen von jung bis alt, die Besinnung und ökumenische Gemeinschaft verbinden möchten.
Inhalt: Der evangelische Pilgerweg „Weg des Buches“ zeichnet die alten Steige und Wege nach, auf denen vom protestantischen Deutschland über die Alpen bis nach Kärnten Lutherbibeln und Gebetbücher geschmuggelt wurden. Die gemeinschaftliche und besinnliche Wanderung entlang dieses Wegs des Buches führt den Abschnitt von Wiedweg nach Arriach. Die geführte Wanderung bietet neben geschichtlichen Informationen und geistlicher Besinnung viel Möglichkeit zu Gespräch und Gemeinschaft.
Wegbegleitung: Bischof Dr. Michael BÜNKER (Infos und Besinnung) und Diakon Siegfried BOCK (Wanderführung und Organisation)
Teilnehmerbeitrag: 5 Euro
Anmeldung: erbeten bis 12. Mai.
Tel. 0676/7766925kaernten@evangelische-akademie.at
Lange Nacht der Kirchen
Freitag, 27. Mai 2011
„Masken"
Vom Rollen-Spiel der Christinnen und Christen. Masken der HTL Villach werden im Altarraum die Besucher animieren. Dazu Texte und Gedanken zu den Masken dieser Welt.
Mit Pfarrer Jürgen Öllinger.
www.langenachtderkirchen.at
Eröffnung Pflegeheim der Diakonie
Maria Gail, Arnold-Clementschitsch-Straße 55
Freitag, 13. Mai um 10:30 Uhr
Vorstellung des Hauses siehe Beitrag unten: "Der Würde des Alters ein Zuhause geben"
Gruppen im Pfarrhaus
SeniorennachmittagDonnerstag, 19. Mai um 15:00 Uhr
Seniorentraining E.U.L.E.Jeden Mittwoch um 9:00 Uhr
JungscharJeden Dienstag um 16:30 Uhr
Geistliche Abendmusik
„Glaube und Aberglaube"
Werke von J.S. Bach, F. Schubert, G.F. Händel u.a.
Freitag, 13. Mai um 19:00 Uhr in der Kirche im Stadtpark
mit: Michael Gerzabek (Gesang) Klara Schneider (Orgel)
Eine vollständige Liste aller Termine finden Sie hier.
Dank eifrigster Arbeit der Kunstwerkstätte Faul ist er rechtzeitig zur Eröffnung der Landesausstellung fertig geworden: Unser Beitrag für den Stelenpark in Fresach. Der Entwurf von unserem Jugendreferenten Tom Marschall nimmt das Bibelwort von Lukas 13, 29 auf:
Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.
Das mit vier längs verlaufenden Schlitzen versehene Rohr symbolisiert die vier Himmelsrichtungen. Durch die engen Schlitze ist das Innere des Rohrs vor Blicken geschützt. Von vier verknoteten Seilen getragen hängt/steht ein Kelch als Symbol für den Tisch des Herrn.
Die Verborgenheit des Inneren nimmt zum einen das Arkanum der Mahlsfeier der jungen Christengemeinschaft auf, die unter Ausschluss der Nicht-Getauften stattfand. Gleichzeitig spielt sie auf die Zeit des Geheimprotestantismus an, in der die Feier des Hl. Abendmahles nur im Verborgenen stattfinden konnte. Schließlich verweist sie auf den Verheißungscharakter des Bibelwortes. Es ist noch nicht so weit, soll uns aber Hoffnung geben für das verheißene Reich Gottes.
Die Knoten stehen für die Stadt Villach und die Villacher Pfarrgemeinde. Als Verkehrsknoten hat Villach eine lange Tradition, ob mit der Bahn oder auf Straßen und Autobahnen. Auch die Natur verbindet in Villach die beiden Flüsse Gail und Drau.
Viel Licht und Wärme empfangen die neuen Bewohner/-innen des Pflegeheims Maria Gail. Sechs kleine Wohneinheiten für bis zu 15 Menschen sind hier entstanden.
Jede dieser Einheiten bietet Gemeinschafts- und Essensräume und einen eigenen Pflegestützpunkt pro Stockwerk. Sechs Zimmer wurden als „Partnerzimmer", in denen Paare gemeinsam wohnen können, gestaltet. Mit zusätzlichen sechs Betten für die Kurzzeitpflege wurde ein Betreuungsangebot für 81 Menschen im Alter geschaffen. Durch die kleineren Einheiten entsteht nirgends der Eindruck eines großen Pflegeheims, sondern eher einer heimeligen Atmosphäre.
Selbstbestimmung, ein biografisches Pflegemodell, die Ausbildung der Mitarbeiter/innen in Validation, Kinästhetik und nach dem Integrativen Pflegekonzept nach Maria Riedel bilden auch in diesem Haus die Qualitätsstandards. Auch in der Hospizbegleitung sind die Mitarbeiter/-innen geschult, es wird aber auch eng mit der Hospizbewegung der Diakonie Kärnten zusammen gearbeitet.
Gearbeitet wird nach dem milieutherapeutischen Modellkonzept. Dabei handelt es sich nicht um die bisher übliche Form eines Pflegeheimes, sondern um eine beschützende Einrichtung, die auch auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten ist. Der Schwerpunkt der Betreuung liegt auf unterstützenden Maßnahmen zur selbstständigen Tagesgestaltung.
Ziele sind größtmögliche Alltagsnormalität und Eigenverantwortung der Bewohnerinnen und Bewohner. Lebensgeschichtlicher Hintergrund, persönlichkeits-spezifische Reaktionsweisen, Eigenarten und Gewohnheiten der einzelnen Bewohnerin und des einzelnen Bewohners werden konsequent in die Betreuung einbezogen. Unser Ziel ist es, für jede Bewohnerin und jeden Bewohner ein aktivierendes Zuhause zu schaffen.
Besonders ist auch die Architektur des Hauses. Zwei Wintergärten, die sich über drei Stockwerke ziehen, sorgen nicht nur für viel Licht und besonderes Wohlfühlen, sondern auch für die Luftqualität im Haus.
Auch die Farben wurden bewusst gewählt. Die Bewohner/-innen im neu errichteten Pflegeheim Maria Gail sollen über den gezielten Einsatz von Farben, Materialien, Licht und Gerüchen inspiriert und stimuliert werden, um sie zu aktivieren und zu vitalisieren.
Zusätzlich wurde bei der Planung und Errichtung gezielt viel Holz eingesetzt, um ein heimeliges Gefühl zu vermitteln. So ist Holz bestimmendes Element und strahlt im lichtdurchfluteten Haus viel Wärme aus.
Jeder der sechs Wohnbereiche ist mit einer großzügigen Loggia bzw. ebenerdig mit einer Terrasse ausgestattet und es gibt auch andere großzügige Rückzugsmöglichkeiten wie eine Bibliothek, einen Andachtsraum und einen großen, auf die Bedürfnisse von Menschen im Alter angelegten Garten.
aus: Mit-Menschen Dez. 2010
Kontakt: Mag. (FH) Margot Schratzer DGKSPflegedienstleitung Maria GailTelefon: 04242/32225-110 oder 0664/8504097mariagail.pflege@diakoniekaernten.at