|
Projekt im Fach Evangelische Religion der 3. und. 4. Klassen der VS 2 Friedenspark Villach – Innere Stadt mit Pfr. i.R. Bernd-Erich Helsch, Frau Helsch, und Frau Samitz von der evangelischen Seelsorge.
Am 22. Juni 2010 versammelten wir uns um 9.15 in der Eingangshalle des LKH Villach zu einem Besuch auf 2 Stationen.
In der Kapelle des LKH erwartete uns Herr Pfr. Helsch und erzählte uns über die Geschichte des Krankenhauses.Es war interessant zu hören, wie die Villacher Bürgerfrau Anna Greibl im Jahr 1869 ihr Haus der Stadt Villach schenkte und damit den Grundstein für das künftige Krankenhaus legte... Wir erfuhren etwas über die jährliche Aufnahme von Kranken, die Bettenzahl und MitarbeiterInnen, Ärzte, DGKS und DGK Pfleger, Therapeuten, Techniker und vieles mehr... Die Kinder haben aufmerksam zugehört und stellten Fragen, bevor wir uns auf die Geriatrie begaben.
Dort durften die Kinder mithelfen, PatientInnen von ihren Zimmern abzuholen. Im gemütlichen Therapie- und Aufenthaltsraum durften wir zwischen den PatientInnen Platz nehmen, bekamen Wissenswertes darüber erzählt, wie man alte, beeinträchtigte Menschen beschäftigt und nahmen auch aktiv an der Therapie mit gymnastischen Übungen teil, z.B. mit einem großen Wollknäuel.
Danach begaben wir uns auf die Geburtenstation. Eine DGKS hat uns in das „Geborenwerden" eingeführt und bereitwillig alle unsere Fragen beantwortet. Als sie dann ein Neugeborenes aus einem Zimmer holte, waren die Kinder hin und weg. Die Mädchen und Buben waren vom Liebreiz der kleinen Julia ganz begeistert und berührt. In der Eingangshalle trafen wir dann anschließend wieder Pfr. Helsch beim Modell des Krankenhauses, der uns noch den ganzen Gebäudekomplex mit den einzelnen Abteilungen erklärte.
Viel zu schnell vergingen die beiden Stunden. In der darauffolgenden Unterrichtsstunde haben wir noch einmal den Bogen zwischen „Geborenwerden und Altwerden" gespannt und die Eindrücke niedergeschrieben. Ein Bub las vor: „Dann wurde mir klar, dass auch dieses Baby größer und alt wird und wie wir alle bei Gott im Himmel ruhen wird."
Vielen herzlichen Dank an Herrn Pfarrer Helsch, seine Frau und Frau Samitz.
RL Annemarie Rainer mit den SchülerInnen |